Von wegen „Der Geist steht über der Materie"! Wenn es darum geht, das eine das eine und/oder andere Kilogramm los zu werden bzw. sich ganz allgemein einfach mal wieder gesünder zu ernähren, schaltet sich bei den meisten von uns der Kopf aus.
Das Resultat: Es wird gegessen, ohne von der Überinstanz ein Kommando erhalten zu haben. Zwar mit oftmals schlechtem Gewissen, aber dennoch geschieht’s. Als Gegenmittel empfehlen wir: Ernährungsregeln verinnerlichen, auf dass sie in Fleisch und Blut übergehen. Dann kann der Kopf bleiben, wo er will – oder auch nicht.
1) Von allem etwas, von nichts zuviel!
Die eine gesunde Ernährung gibt es genauso wenig wie Nahrungsmittel, die gut oder schlecht sind – die Dosis macht das Gift!
2) Nach Ihrer somatischen Intelligenz handeln!
Sie sagt Ihnen, was Ihr Körper im Moment braucht. Das bedeutet zugleich: Essen, was wirklich schmeckt, was ohne jegliche Probleme vertragen wird und alle Sinne befriedigt!
3) Auf Ihren Körper hören!
Nur essen, wenn Sie wirklich hungrig sind. Aufhören, wenn Sie satt sind – auch wenn noch etwas übrig ist. Bewusst langsam essen und zwischendurch das Besteck weglegen – so lässt sich besser erkennen, ob Sie schon satt sind.
4) Essen heißt Essen!
Und nicht Fernsehen, Zeitung lesen, Computer spielen oder Telefonieren. Nehmen Sie sich bewusst Zeit zum Genießen.
5) Keine Super-Size-Portionen am Teller!
Sie verleiten nur dazu, mehr zu essen, als Sie wirklich brauchen.
6) 5 a day!
5 Portionen Obst und Gemüse am Tag sollten Ihr Ziel sein.
7) Ausreichend Trinken!
Mindestens 2 Liter am Tag (Mineralwasser, Früchte- oder Kräutertees, verdünnte Fruchtsäfte).
8) Bevorzugen Sie Lebensmittel mit hoher Nährstoffdichte!
Also solche mit einem günstigen Verhältnis von Vitaminen und Mineralstoffen zum Kaloriengehalt: Vollkornprodukte, frisches Obst und Gemüse, Küchenkräuter, Sprossen, fettarme Milchprodukte.
9) Mehr frische Lebensmittel in die Küche.
Möglichst oft selbst kochen!
So wissen Sie, was wirklich am Teller ist.
10) Essen mit der Kraft der heimischen Nahrungsmittel!
Auf Regionalität und Saisonalität im Einkaufskorb achten – gut für die Gesundheit, besser für die Umwelt.